Nachbericht zum Spiel der Runde 13

Durch zwei volle Erfolge am Stück stieß die SPG Weißkirchen / Allhaming ins oberste Tabellendrittel vor. Die Devise für das heutige Heimmatch der Oberösterreich- Liga gegen den kriselnden SV Grün- Weiß Micheldorf war klar: Mit einem weiteren Dreier sollte erwähnte Serie prolongiert werden. Dies konnte schlussendlich realisiert werden – dank einer nahezu perfekten Kombination aus defensiver Kompaktheit und Effizienz im Angriffsdrittel. Für die Kremstaler war das 0:3 indes die bereits vierte Pleite en suite.

 

Drei Volltreffer in Durchgang eins

Eines vorweg: Die SPG Weißkirchen/Allhaming lieferte heute eine ganz reife Performance ab. Gegen einen Kontrahenten, dessen Personalsituation aufgrund wichtiger Ausfälle angespannt ist und dem nach mehreren Negativerlebnissen in der jüngeren Vergangenheit die Sicherheit, die Selbstverständlichkeit fehlt, ließ man über die gesamte Distanz kaum etwas zu. Das Bemühen war der Dickinger-Truppe keineswegs abzusprechen, jedoch mangelte es in Abwesenheit des verletzten Stürmers Antonio Dukic an Durchschlagskraft in der Offensive – wieder einmal. Absolutes Kontrastprogramm bei den Weißkirchnern, die nach Foul an Florian Templ im Strafraum und versenktem Elfmeter desselben auf 1:0 stellten (16. Minute). In der 35. Minute legte der Topstürmer nach und brachte die Kugel nach einer Ecke von der linken Seite per Kopf sehenswert im langen Eck unter. Den Schlusspunkt einer ganz starken ersten Hälfte der Heimischen setzte der heute mitreißend aufspielende Offensivmann Michael Schröttner, der einen zielstrebig vorgetragenen Angriff perfekt vollendete: Der formstarke Sommerneuzugang war mit einem Flachschuss ins lange Eck erfolgreich (41. Minute).

 

Gäste können dem nichts entgegensetzen

Nur wenige Augenblicke nach dem Wiederanpfiff fand Weißkirchens Mario Müller die dicke Chance auf das 4:0 vor. Er ließ jene aber ungenützt verstreichen. Die Olzinger-Elf wusste, dass man hier unter keinen Umständen einen Anschlusstreffer schlucken durfte, um beim Kontrahenten keinerlei Hoffnung aufkommen zu lassen. Bestes Rezept hierfür: defensive Stabilität. Die Zebras hatten schon in der jüngeren Vergangenheit regelmäßig bewiesen, dass man es versteht, richtig Beton anzurühren, um gegnerische Offensivakteure regelrecht zur Verzweiflung zu bringen. Auch heute praktizierte man dies auf höchstem Niveau. Weil Michael Schröttner oder Mario Müller in Hälfte zwei noch gute Gelegenheiten ausließen, blieb es schlussendlich bei einem hochverdienten 3:0 der Gastgeber, die damit den Kontakt zum neuen Spitzenreiter Union Edelweiss halten.

 

Stimme zum Spiel:

Alfred Olzinger (Trainer SPG Weißkirchen/Allhaming):

„Über 90 Minuten war das ein hochverdienter Sieg. Es war schon öfter so, dass wir zum Ende einer Halbsaison eine Siegesserie gestartet haben. Jetzt haben wir es nicht mehr selber in der Hand, diese zu prolongieren. Wir müssen abwarten, ob die restlichen Spiele noch stattfinden. Heute war das jedenfalls eine kompakte Mannschaftsleistung.“

 

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